DiMaBBS präsentiert Forschungsergebnisse auf internationaler Konferenz zur Berufsbildung in Stockholm

Die „Stockholm International Conference of Research on Vocational Education and Training“ fand vom 17.-19. Mai auf der M/S Viking Glory statt und feierte in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Insgesamt nahmen 105 Personen aus 26 Ländern an der Konferenz teil. Im Mittelpunkt standen der fachliche Austausch, konstruktives Feedback zu aktuellen Forschungsergebnissen sowie die Vernetzung zu zentralen Themen der Berufsbildungsforschung.

Für das Projekt DiMaBBS nahmen Susanne Enssen, Chantal Mose und Dr. Monique Ratermann-Busse des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Konferenz teil und präsentierten Ergebnisse aus dem Projekt im Rahmen des Vortrags „The Role of School Maintaining Bodies on Digital Transformation in Vocational Education – Potentials for Action on Digitalisation Management for Vocational Schools“.

Im Vortrag wurden praktische Einblicke in die drei zentralen Handlungsdimensionen ( (Weiter)Entwicklung von Strukturen und Prozessen, Gemeinsame Vision von Bildung und Strategieentwicklung sowie digitale Bildungsinfrastruktur für berufsbildende Schulen) für das Digitalisierungsmanagement gegeben. Außerdem wurde beleuchtet, wie sich die Rolle der Schulträger im Zuge der digitalen Transformation verändert und welche Gestaltungspotenziale sich daraus für das Digitalisierungsmanagement für berufsbildende Schulen ergeben.

Die Präsentation der DiMaBBS-Ergebnisse vor der internationalen Berufsbildungs-Community war in besonderer Weise relevant, da die organisationale Verortung von Schulträgern im Mehrebenensystem eine Spezifik des deutschen Bildungssystems darstellt. International existiert hierfür vielfach kein direktes Pendant, da die entsprechenden Aufgaben auf anderen Ebenen verankert sind.

Gerade diese Unterschiede zeigen, wie wichtig der internationale Austausch für die Forschung und Weiterentwicklung beruflicher Bildung ist. Zugleich wurde deutlich, wie wertvoll es ist, die Arbeit der Schulträger und die komplexen Strukturen, in denen sie agieren, auch im internationalen Kontext sichtbar zu machen.

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier: https://stockholminternationalvet.com/