Schlagwort: Digitalisierungsmanagement

  • Gemeinsamer Austausch im Projekt DiMaBBS: Zweiter Qualitätszirkel mit wertvollen Impulsen aus der Praxis

    Gemeinsamer Austausch im Projekt DiMaBBS: Zweiter Qualitätszirkel mit wertvollen Impulsen aus der Praxis

    Am 15. Juni 2026 fand der zweite Qualitätszirkel im Projekt DiMaBBS statt. Das Format war als Online-Treffen angelegt und wurde vom Projektteam aus der Evangelischen Akademie in Frankfurt am Main moderiert und koordiniert. Vor Ort befanden sich die Projektmitarbeitenden aus Offenbach sowie zwei Kolleginnen des Verbundpartners IAQ; die eingeladenen Schulträgernahmen online teil.

    Der Qualitätszirkel ist ein zentrales Austauschformat im Projekt DiMaBBS. Er schafft einen Raum, in dem die beteiligten Schulträger ihre Erfahrungen, Fragestellungen und Perspektiven rund um das Digitalisierungsmanagement für berufsbildende Schulen einbringen und miteinander diskutieren können. Ziel ist es, voneinander zu lernen, unterschiedliche Herangehensweisen sichtbar zu machen und gemeinsam neue Impulse für die Weiterentwicklung von Strukturen und Prozessen zu gewinnen.

    Einen besonders wichtigen Beitrag leisteten dabei die teilnehmenden Schulträgervertretungen, die eigene Inputs in die Veranstaltung eingebracht haben. In ihren Praxis-Beiträgen wurde deutlich, mit welchen Herausforderungen, Prioritäten und Entwicklungsthemen sich Schulträger aktuell im Kontext der Digitalisierung berufsbildender Schulen befassen. Gerade diese konkreten Einblicke aus der Praxis machen den Qualitätszirkel zu einem wertvollen Format: Sie eröffnen die Möglichkeit, Erfahrungen zu teilen, Gemeinsamkeiten zu erkennen und voneinander anregende Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen. Hierfür möchten wir uns bei den Schulträgervertretungen ganz herzlich bedanken, dass sich bereit erklärt haben, offen über ihre Herausforderungen und Herangehensweisen zu sprechen.

    Sehr gefreut hat sich das DiMaBBS-Team außerdem über die Teilnahme von Katja Stamm als Vertreterin des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) sowie von Nina Grüter vom Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR). Die Einblicke in aktuelle Entwicklungen haben den Austausch zusätzlich bereichert.

    Ein weiterer inhaltlicher Impuls kam von Dr. Martin Bittner von der FAU Erlangen-Nürnberg zur übergeordneten Studie Meta_Struktur. Auch dieser Beitrag hat den Blick über die konkrete Projektarbeit hinaus geweitet und neue Denkanstöße gegeben.

    Wir hoffen, dass die beteiligten Schulträger aus den Beiträgen und Diskussionen hilfreiche Impulse voneinander mitnehmen konnten und der gemeinsame Austausch wichtige Anregungen für die weitere Arbeit im Kontext des Digitalisierungsmanagements liefert.

  • DiMaBBS auf der OER-Konferenz „Welcome to the Jungle“

    DiMaBBS auf der OER-Konferenz „Welcome to the Jungle“

    Am 28. und 29. April 2026 fand im smartvillage in Köln die Konferenz „OER im Blick – Welcome to the Jungle“ im Rahmen der OER-Strategie statt. Die Veranstaltung brachte Akteur*innen aus Projekten, Wissenschaft, Bildungspraxis und Beratung zusammen, um aktuelle Entwicklungen rund um Open Educational Resources (OER) zu diskutieren und gemeinsam weiterzudenken.

    Im Zentrum standen Fragen zur Weiterentwicklung des OER-Ökosystems, zur nachhaltigen Nutzung offener Bildungsmaterialien sowie zu rechtlichen, organisatorischen und didaktischen Rahmenbedingungen. In vielfältigen Formaten – von Vorträgen über Workshops bis hin zu Settings mit interaktivem Austausch – wurde deutlich, dass OER zunehmend als zentraler Baustein für zeitgemäße Bildungsprozesse verstanden werden.

    Auch das Projekt DiMaBBS – Digitalisierungsmanagement für berufsbildende Schulen war auf der Konferenz vertreten und konnte Impulse in die Diskussion einbringen:

    Im Rahmen der Veranstaltung gestalteten Susanne Enssen, Chantal Mose und Dr. Monique Ratermann-Busse vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (Verbundpartner im Projekt DiMaBBS) den Workshop
    „Mit einer gemeinsamen Vision voranschreiten? Digitalisierungsprozesse an berufsbildenden Schulen zukunftsorientiert gestalten“.

    Der Workshop richtete den Blick auf die Rolle von Schulträgern als zentrale Gestalter und Ermöglicher digitaler Transformationsprozesse an berufsbildenden Schulen. Ausgehend von empirischen Erkenntnissen aus dem Projekt wurden im intensiven Austausch mit den Teilnehmenden stand die Visionsentwicklung für eine digital geprägte Berufsbildung unter Beteiligung von Schulträgern, berufsbildenden Schulen und weiteren relevanten Akteuren im Fokus. Dabei wurden auch die die unterschiedlichen Entwicklungsstände sowie Potenziale, Hürden und Grenzen beim Digitalisierungsmanagement sowie bei der Sensibilisierung für und wirksamen Einbindung von OER in die Schulentwicklung diskutiert.

    Austausch als zentraler Erfolgsfaktor

    Die Konferenz insgesamt zeigte einmal mehr, wie wichtig der Wissenschafts-Praxis-Dialog ist, um die Weiterentwicklung von OER nachhaltig zu gestalten und bestehende Ansätze miteinander zu verbinden.

    Nähere Informationen zur Konferenz sind hier abrufbar: OER im Blick

  • Neuer IAQ-Report erschienen: Schulträger im Wandel – Digitalisierungsprozesse mit berufsbildenden Schulen gestalten

    Neuer IAQ-Report erschienen: Schulträger im Wandel – Digitalisierungsprozesse mit berufsbildenden Schulen gestalten

    Der neue IAQ-Report 2026-04 mit dem Titel „Schulträger im Wandel – Digitalisierungsprozesse mit berufsbildenden Schulen gestalten“ von Susanne Enssen, Chantal Mose und Dr. Monique Ratermann-Busse ist erschienen.

    Der Report nimmt die Rolle von Schulträgern bei der Gestaltung von Digitalisierungsprozessen an berufsbildenden Schulen in den Blick. Er zeigt, dass Schulträger hierbei eine Schlüsselfunktion einnehmen, die Ausgestaltung dieser Aufgabe jedoch mit vielfältigen Herausforderungen verbunden ist. Dazu zählen unter anderem institutionelle Hürden und unklare Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern, Kommunen und berufsbildenden Schulen, die eine nachhaltige Strategieentwicklung erschweren.

    Darüber hinaus verweist der Report auf weitere strukturelle Rahmenbedingungen, die das Digitalisierungsmanagement beeinflussen. Hierzu gehören bildungspolitische Vorgaben, begrenzte finanzielle Mittel sowie unterschiedliche Strukturen und fachliche Ausrichtungen berufsbildender Schulen. Aus Sicht der Schulträger fehlen zudem einheitliche Empfehlungen für Strategien und Konzepte, Standards für IT-Infrastruktur und digitale Ausstattung sowie passende Unterstützungsangebote für ein gelingendes Digitalisierungsmanagement.

    Deutlich wird: Die Gestaltung digitaler Transformationsprozesse an berufsbildenden Schulen erfordert transparente Aufgaben-, Funktions- und Zuständigkeitsbereiche sowie eine übergreifende Koordination aller Beteiligten im Rahmen multiprofessioneller Zusammenarbeit.

    Zum Report: https://www.uni-due.de/iaq/iaq-report-info.php?nr=2026-04