Bei der diesjährigen European Conference on Educational Research (ECER) 2026 (17. – 21.08.2026) stellten Susanne Enssen und Dr. Monique Ratermann-Busse aktuelle Erkenntnisse aus dem Projekt DiMaBBS vor. In der Session „AI and Digitalisation“ des EERA-Netzwerks „Vocational Education and Training (VETNET)“ präsentierten sie ihren Beitrag „Digital Transformation as a Collective Task: Collaborative Organisational Development between School Maintaining Bodies and Vocational Schools“.
Im Fokus standen insbesondere die Organisation und (Weiter-)Entwicklung von Teamstrukturen für die Schul-IT zur Unterstützung berufsbildender Schulen. Anhand eines Fallvergleichs wurde sichtbar, dass Organisations- und Kooperationsstrukturen bei den Schulträgern unterschiedlich ausgeprägt und institutionalisiert sind. In diesem Zusammenhang wurde vertiefend in den Blick genommen, inwieweit Mitarbeitende von Schulträgern unterschiedliche Promotorenrollen einnehmen, um berufsbildende Schulen bei der Gestaltung und Entwicklung von Digitalisierungsprozessen zu unterstützen. Daran anknüpfend wurden verschiedene Erfolgsfaktoren und Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Schulträgern und berufsbildenden Schulen im Kontext der Digitalisierung beleuchtet und diskutiert.
Kategorie: Neuigkeiten
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DiMaBBS auf der ECER 2026 in Tampere, Finnland
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Gemeinsamer Austausch im Projekt DiMaBBS: Zweiter Qualitätszirkel mit wertvollen Impulsen aus der Praxis
Am 15. Juni 2026 fand der zweite Qualitätszirkel im Projekt DiMaBBS statt. Das Format war als Online-Treffen angelegt und wurde vom Projektteam aus der Evangelischen Akademie in Frankfurt am Main moderiert und koordiniert. Vor Ort befanden sich die Projektmitarbeitenden aus Offenbach sowie zwei Kolleginnen des Verbundpartners IAQ; die eingeladenen Schulträgernahmen online teil.
Der Qualitätszirkel ist ein zentrales Austauschformat im Projekt DiMaBBS. Er schafft einen Raum, in dem die beteiligten Schulträger ihre Erfahrungen, Fragestellungen und Perspektiven rund um das Digitalisierungsmanagement für berufsbildende Schulen einbringen und miteinander diskutieren können. Ziel ist es, voneinander zu lernen, unterschiedliche Herangehensweisen sichtbar zu machen und gemeinsam neue Impulse für die Weiterentwicklung von Strukturen und Prozessen zu gewinnen.
Einen besonders wichtigen Beitrag leisteten dabei die teilnehmenden Schulträgervertretungen, die eigene Inputs in die Veranstaltung eingebracht haben. In ihren Praxis-Beiträgen wurde deutlich, mit welchen Herausforderungen, Prioritäten und Entwicklungsthemen sich Schulträger aktuell im Kontext der Digitalisierung berufsbildender Schulen befassen. Gerade diese konkreten Einblicke aus der Praxis machen den Qualitätszirkel zu einem wertvollen Format: Sie eröffnen die Möglichkeit, Erfahrungen zu teilen, Gemeinsamkeiten zu erkennen und voneinander anregende Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen. Hierfür möchten wir uns bei den Schulträgervertretungen ganz herzlich bedanken, dass sich bereit erklärt haben, offen über ihre Herausforderungen und Herangehensweisen zu sprechen.
Sehr gefreut hat sich das DiMaBBS-Team außerdem über die Teilnahme von Katja Stamm als Vertreterin des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) sowie von Nina Grüter vom Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR). Die Einblicke in aktuelle Entwicklungen haben den Austausch zusätzlich bereichert.
Ein weiterer inhaltlicher Impuls kam von Dr. Martin Bittner von der FAU Erlangen-Nürnberg zur übergeordneten Studie Meta_Struktur. Auch dieser Beitrag hat den Blick über die konkrete Projektarbeit hinaus geweitet und neue Denkanstöße gegeben.Wir hoffen, dass die beteiligten Schulträger aus den Beiträgen und Diskussionen hilfreiche Impulse voneinander mitnehmen konnten und der gemeinsame Austausch wichtige Anregungen für die weitere Arbeit im Kontext des Digitalisierungsmanagements liefert.
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DiMaBBS auf der Fachtagung „Berufliche Bildung neu denken“ in Hamburg
Am 11. Juni 2026 nahmen Dominik Jakubik und Monique Ratermann-Busse für das Projekt DiMaBBS an der Fachtagung „Berufliche Bildung neu denken – gemeinsam. digital. mit KI“ in Hamburg teil. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Pakts für berufliche Schulen statt und bot Raum für Austausch, Vernetzung und die Diskussion konkreter Ansätze zur Weiterentwicklung beruflicher Bildung.
Im Rahmen einer Marktplatzphase war auch DiMaBBS mit einem eigenen Stand vertreten. Dort wurde das Projekt als Good Practice-Beispiel vorgestellt und mit Teilnehmenden aus Praxis, Wissenschaft, Verwaltung und Politik diskutiert. Das vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen der OER-Strategie geförderte Projekt zeigt, inwiefern Schulträger eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung von Digitalisierungsprozessen an berufsbildenden Schulen einnehmen. Das Interesse am Projekt war dabei groß. Unter anderem ergaben sich Gespräche mit Vertretungen aus dem BMBFSFJ, der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung aus Hamburg und dem Niedersächsischen Kultusministerium, mit Akteur*innen aus Berlin sowie mit Schulleitungen aus Sachsen-Anhalt.
Inhaltlich stand für die beiden Projektvertretenden außerdem die Teilnahme am Workshop „Digitale Schulentwicklungsstrategie braucht professionelle IT: Das Fundament für die berufliche Schule von morgen“ im Mittelpunkt. Dort wurden Fragen der technischen Infrastruktur, der professionellen IT-Unterstützung sowie der datengestützten Schulentwicklung behandelt. Vorgestellt wurde unter anderem ein Hamburger Tool, mit dem getestete Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern in allgemeinbildenden Fächern auf unterschiedlichen Ebenen dargestellt werden können.
Aus den Diskussionen ergaben sich auch Hinweise auf unterschiedliche strukturelle Rahmenbedingungen in den Ländern. In Gesprächen mit Teilnehmenden aus Hamburg wurde beispielsweise deutlich, dass Fragen der Infrastruktur dort anders gelagert sind als in vielen Flächenländern, da die Trennung zwischen inneren und äußeren Schulangelegenheiten unter den stadtstaatlichen Bedingungen so nicht besteht.
Die Fachtagung machte insgesamt deutlich, wie eng Fragen von Schulentwicklung, digitaler Infrastruktur und technischer Ausstattung miteinander verbunden sind. Für DiMaBBS bot die Teilnahme wertvolle Einblicke in aktuelle Diskussionen und zeigte zugleich, dass die Rolle von Schulträgern in der digitalen Transformation berufsbildender Schulen auch über den eigenen Projektkontext hinaus auf großes Interesse stößt.
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DiMaBBS präsentiert Forschungsergebnisse auf internationaler Konferenz zur Berufsbildung in Stockholm
Die „Stockholm International Conference of Research on Vocational Education and Training“ fand vom 17.-19. Mai auf der M/S Viking Glory statt und feierte in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Insgesamt nahmen 105 Personen aus 26 Ländern an der Konferenz teil. Im Mittelpunkt standen der fachliche Austausch, konstruktives Feedback zu aktuellen Forschungsergebnissen sowie die Vernetzung zu zentralen Themen der Berufsbildungsforschung.
Für das Projekt DiMaBBS nahmen Susanne Enssen, Chantal Mose und Dr. Monique Ratermann-Busse des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Konferenz teil und präsentierten Ergebnisse aus dem Projekt im Rahmen des Vortrags „The Role of School Maintaining Bodies on Digital Transformation in Vocational Education – Potentials for Action on Digitalisation Management for Vocational Schools“.
Im Vortrag wurden praktische Einblicke in die drei zentralen Handlungsdimensionen ( (Weiter)Entwicklung von Strukturen und Prozessen, Gemeinsame Vision von Bildung und Strategieentwicklung sowie digitale Bildungsinfrastruktur für berufsbildende Schulen) für das Digitalisierungsmanagement gegeben. Außerdem wurde beleuchtet, wie sich die Rolle der Schulträger im Zuge der digitalen Transformation verändert und welche Gestaltungspotenziale sich daraus für das Digitalisierungsmanagement für berufsbildende Schulen ergeben.
Die Präsentation der DiMaBBS-Ergebnisse vor der internationalen Berufsbildungs-Community war in besonderer Weise relevant, da die organisationale Verortung von Schulträgern im Mehrebenensystem eine Spezifik des deutschen Bildungssystems darstellt. International existiert hierfür vielfach kein direktes Pendant, da die entsprechenden Aufgaben auf anderen Ebenen verankert sind.
Gerade diese Unterschiede zeigen, wie wichtig der internationale Austausch für die Forschung und Weiterentwicklung beruflicher Bildung ist. Zugleich wurde deutlich, wie wertvoll es ist, die Arbeit der Schulträger und die komplexen Strukturen, in denen sie agieren, auch im internationalen Kontext sichtbar zu machen.
Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier: https://stockholminternationalvet.com/
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DiMaBBS auf der OER-Konferenz „Welcome to the Jungle“
Am 28. und 29. April 2026 fand im smartvillage in Köln die Konferenz „OER im Blick – Welcome to the Jungle“ im Rahmen der OER-Strategie statt. Die Veranstaltung brachte Akteur*innen aus Projekten, Wissenschaft, Bildungspraxis und Beratung zusammen, um aktuelle Entwicklungen rund um Open Educational Resources (OER) zu diskutieren und gemeinsam weiterzudenken.
Im Zentrum standen Fragen zur Weiterentwicklung des OER-Ökosystems, zur nachhaltigen Nutzung offener Bildungsmaterialien sowie zu rechtlichen, organisatorischen und didaktischen Rahmenbedingungen. In vielfältigen Formaten – von Vorträgen über Workshops bis hin zu Settings mit interaktivem Austausch – wurde deutlich, dass OER zunehmend als zentraler Baustein für zeitgemäße Bildungsprozesse verstanden werden.
Auch das Projekt DiMaBBS – Digitalisierungsmanagement für berufsbildende Schulen war auf der Konferenz vertreten und konnte Impulse in die Diskussion einbringen:
Im Rahmen der Veranstaltung gestalteten Susanne Enssen, Chantal Mose und Dr. Monique Ratermann-Busse vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (Verbundpartner im Projekt DiMaBBS) den Workshop
„Mit einer gemeinsamen Vision voranschreiten? Digitalisierungsprozesse an berufsbildenden Schulen zukunftsorientiert gestalten“.Der Workshop richtete den Blick auf die Rolle von Schulträgern als zentrale Gestalter und Ermöglicher digitaler Transformationsprozesse an berufsbildenden Schulen. Ausgehend von empirischen Erkenntnissen aus dem Projekt wurden im intensiven Austausch mit den Teilnehmenden stand die Visionsentwicklung für eine digital geprägte Berufsbildung unter Beteiligung von Schulträgern, berufsbildenden Schulen und weiteren relevanten Akteuren im Fokus. Dabei wurden auch die die unterschiedlichen Entwicklungsstände sowie Potenziale, Hürden und Grenzen beim Digitalisierungsmanagement sowie bei der Sensibilisierung für und wirksamen Einbindung von OER in die Schulentwicklung diskutiert.
Austausch als zentraler Erfolgsfaktor
Die Konferenz insgesamt zeigte einmal mehr, wie wichtig der Wissenschafts-Praxis-Dialog ist, um die Weiterentwicklung von OER nachhaltig zu gestalten und bestehende Ansätze miteinander zu verbinden.
Nähere Informationen zur Konferenz sind hier abrufbar: OER im Blick
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Neuer IAQ-Report erschienen: Schulträger im Wandel – Digitalisierungsprozesse mit berufsbildenden Schulen gestalten
Der neue IAQ-Report 2026-04 mit dem Titel „Schulträger im Wandel – Digitalisierungsprozesse mit berufsbildenden Schulen gestalten“ von Susanne Enssen, Chantal Mose und Dr. Monique Ratermann-Busse ist erschienen.
Der Report nimmt die Rolle von Schulträgern bei der Gestaltung von Digitalisierungsprozessen an berufsbildenden Schulen in den Blick. Er zeigt, dass Schulträger hierbei eine Schlüsselfunktion einnehmen, die Ausgestaltung dieser Aufgabe jedoch mit vielfältigen Herausforderungen verbunden ist. Dazu zählen unter anderem institutionelle Hürden und unklare Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern, Kommunen und berufsbildenden Schulen, die eine nachhaltige Strategieentwicklung erschweren.
Darüber hinaus verweist der Report auf weitere strukturelle Rahmenbedingungen, die das Digitalisierungsmanagement beeinflussen. Hierzu gehören bildungspolitische Vorgaben, begrenzte finanzielle Mittel sowie unterschiedliche Strukturen und fachliche Ausrichtungen berufsbildender Schulen. Aus Sicht der Schulträger fehlen zudem einheitliche Empfehlungen für Strategien und Konzepte, Standards für IT-Infrastruktur und digitale Ausstattung sowie passende Unterstützungsangebote für ein gelingendes Digitalisierungsmanagement.
Deutlich wird: Die Gestaltung digitaler Transformationsprozesse an berufsbildenden Schulen erfordert transparente Aufgaben-, Funktions- und Zuständigkeitsbereiche sowie eine übergreifende Koordination aller Beteiligten im Rahmen multiprofessioneller Zusammenarbeit.
Zum Report: https://www.uni-due.de/iaq/iaq-report-info.php?nr=2026-04
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AGBFN Tagung

Transformation, KI, gesellschaftlicher Wandel: was bedeutet das für die Berufsbildung?
Genau darüber wurde auf der diesjährigen Tagung der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) in Stuttgart (12.-13.3.2026) intensiv diskutiert. Die AG BFN ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Einrichtungen, die Beiträge zur Berufsbildungsforschung aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen leisten und den interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Bildungspraxis fördern.
Unter dem Leitmotiv „Zukunftsweisende Berufsbildung: Chancen der Transformation für Innovationen nutzen“ wurde deutlich: Berufsbildung steht nicht nur vor der Aufgabe, auf Wandel zu reagieren. Sie kann und muss ihn aktiv mitgestalten. Besonders spannend waren Beiträge und Diskussionen:
– zur Bedeutung von Zukunftskompetenzen und lebenslangem Lernen im Kontext von KI
– zu arbeitsintegrierten Qualifikationsformaten für Auszubildende und Beschäftigte
– zu zentralen systemischen Fragen der Berufsbildung, etwa Modularisierung oder Anrechnung und AnerkennungDr. Petra Notz zeigte hier in ihrem Vortrag zum Projekt DiMaBBS mit dem Titel „Digitale Transformation: Schulträger als Gestalter des Digitalisierungsmanagements“, welchen Beitrag Schulträger leisten, damit die digitale Transformation an berufsbildenden Schulen gelingt. Dabei wurden insbesondere Herausforderungen und Spannungsfelder im Rahmen des Digitalisierungsmanagements – im Zusammenspiel von Schulträgern und berufsbildenden Schulen – herausgearbeitet sowie erste Überlegungen zu erfolgskritischen Dimensionen zur Diskussion gestellt.
Die Tagung hat erneut gezeigt, dass die aktuellen Transformationsprozesse vielschichtig sind und es keine einfache Lösungen oder allgemeingültige Erfolgsrezepte gibt. Umso wichtiger ist die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft, Praxis und Politik.
Wir nehmen viele wertvolle Impulse aus Stuttgart mit und freuen uns auf den weiteren Austausch!Die Präsentation ist hier abrufbar.
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OER trifft KI

Unterrichtsmaterialien neu gedacht – mit KI erstellen, offen teilen, rechtssicher nutzen
OER ermöglichen es, hochwertige Materialien kostenfrei zu nutzen, individuell anzupassen und mit anderen zu teilen. Erfahren Sie, wie Sie OER recherchieren, bewerten, rechtssicher einsetzen und mithilfe von KI gezielt weiterentwickeln können.
Wir befassen uns zudem mit der Frage, wie Schulträger technisch dazu beitragen können, damit Materialien kollaborativ erstellt und geteilt werden können.
Die Veranstaltungsreihe ist kostenfrei und steht allen Interessierten offen. Sie richtet sich insbesondere an Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen, an Schulleitungen sowie an Vertreter*innen von Schulträgern.
- 16.04.2026 (16:00–17:00 Uhr): Grundlagen von OER im KI-Zeitalter – mit Vorstellung von KI-Tools, die die Erstellung erleichtern
- 23.04.2026 (16:00–17:00 Uhr): Recherche, Bewertung und Einsatz von OER – mit Redakteur Christian Noß vom „HubbS – Der Hub für berufliche Schulen„, der größten bundesweiten OER-Plattform für Berufsschullehrkräfte
- 30.04.2026 (16:00–17:00 Uhr): Rechtssichere Gestaltung von OER – mit dem Juristen Dr. Till Kreutzer von iRIGHTSlaw, an den Sie Ihre Fragen richten können.
Die drei Veranstaltungen werden im Rahmen des vom BMBFSFJ geförderten Projekts Digitalisierungsmanagement für berufsbildende Schulen (DiMaBBS) durchgeführt.
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Deutscher Schulträgerkongress 2025
Am 27. und 28. November fand in Düsseldorf der Deutsche Schul-Summit 2025 statt. Unter seinem Dach vereint der Summit drei zentrale Fachkongresse – den Deutschen Schulleitungskongress (DSLK), den Deutschen Schulträgerkongress (DSTK) und den Deutschen Schulaufsichtskongress (DSAK). Damit bildet er das größte Netzwerk-, Fortbildungs- und Innovationsforum für alle Akteur*innen, die Schulen führen, tragen oder steuern. Mehr als 3.000 Teilnehmende aus Verwaltung, Wissenschaft, Politik und Praxis erhielten dort aktuelle und praxisnahe Einblicke in Schulentwicklung, Bildungssteuerung und schulträgerbezogene Themen.
In dem Workshop „Digitalisierung gestalten – Organisationsentwicklung begleiten – Schulträger unterstützen“. stellte das BMBFSFJ gemeinsam mit dem Projektträger DLR die Zielsetzungen der Förderlinie OE_Struktur vor. Im Anschluss veranschaulichten die Projekte DiMaBBS, POET und ReOrga ihr Vorgehen in ihrer Zusammenarbeit mit Schulträgern.
Die Veranstaltung verdeutlichte einmal mehr die Leistungen von Schulträgern für die digitale Transformation in der Bildung.
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KonfBD25: Digitale Bildung zielgerichtet und partizipativ gestalten

Foto: © Nadine Zilliges / Forum Bildung Digitalisierung Vom 24. bis 25. September 2025 kam die Bildungscommunity in der Urania Berlin zur KonfBD25 „Power UP – Souverän für die digitale Transformation“ zusammen. Die zweitägige Veranstaltung bot vielfältige Impulse und Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um die Digitalisierung von Schulen.
In der Session „Zukunft Berufsbildung: Schulträger als Gestalter von Digitalisierung“ stellte das Projekt DiMaBBS zentrale Gestaltungspotenziale sowie Herausforderungen des Digitalisierungsmanagements von Schulträgern vor – insbesondere im Zusammenspiel mit berufsbildenden Schulen. Grundlage bildeten Ergebnisse einer quantitativen Onlinebefragung von Landkreis-Schulträgern sowie ausgewählte Interviewausschnitte aus der Praxis. Im Anschluss entwickelte sich ein lebendiger Austausch mit Vertreter*innen von Schulträgern, Schulaufsicht und beruflichen Schulen, der die vielfältigen Perspektiven auf den digitalen Wandel sichtbar machte.
Die Konferenz lieferte weitere interessante Einblicke und Denkanstöße:
- Transformation aktiv gestalten:
Digitale Veränderungen benötigen klare Ziele, eine lern- und fehlerfreundliche Organisationskultur sowie die Vernetzung engagierter Promotor*innen. - Kompetenzen fördern:
Eine gute technische Ausstattung ist wichtig, doch ebenso entscheidend ist die kontinuierliche Stärkung digitaler Kompetenzen bei Lehrkräften, Schüler*innen und Verwaltung. - Schüler*innen beteiligen:
Partizipation unterstützt nicht nur gelingende Veränderungsprozesse, sondern stärkt auch demokratische Kompetenzen und Resilienz.
Die KonfBD25 verdeutlichte erneut, dass digitale Transformation weit mehr umfasst als Infrastruktur: Sie erfordert ein Zusammenspiel aus Infrastruktur, Pädagogik und werteorientierte Bildung. DiMaBBS begleitet Schulträger dabei, diesen Wandel aktiv zu gestalten und berufliche Schulen nachhaltig zukunftsfähig aufzustellen.
- Transformation aktiv gestalten: